|
Bestellen Sie kostenlos unseren aktuellen Katalog oder abonnieren Sie unseren Newsletter!
mehr
Rufen Sie uns einfach kostenlos an!
hier
|
 |
MALI
"Festival sur le Niger" in Ségou, Wandern im Dogonland, Pinassenfahrt auf dem Niger und Besuch von Djenné, Mopti und Timbuktu
 |
 Festival 2008 mit Bassekou Kouyaté, Spezialist auf der "Ngoni". Ihm überreichte BBC während des Festivals den begehrten Award. |
Weitere Bilder
|
18 Tage Festival sur le Niger, Wandern bei den Dogon, Besuch von Timbuktu und per Pinasse auf dem Niger: diese Tour wird durch eine Alternativreise für Februar 2012 ersetzt! Siehe unten bei Details.
● "Festival sur le Niger" in Ségou in Kombination mit Wandern ● Einzigartig: entlang der gesamten Falaise 7 Tageswanderungen zu bekannten und abseits (!) gelegenen Dörfern im Dogonland mit Begleitfahrzeug (4x4) ● Besuch von Timbuktu ● 3-tägige Pinassenfahrt auf dem Niger mit Stopps in Dörfern mit architektonisch einzigartigen Lehmmoscheen ● Besuch von 2 Dorfschulen, die u.a. von schulz aktiv reisen und Reisenden als Projekt unterstützt werden ● Begleitfahrzeug im Dogonland bei allen (!) Wanderungen ermöglicht größtmögliche Flexibilität ● Bamako, Ségou, Djenné, Dogonland, Mopti und Timbuktu ● 8x Vollpension und 8x Halbpension - zusätzliche Vorort-Nebenkosten auf ein Minimum reduziert ● Zum großen Montagsmarkt in Djenné mit der weltgrößten Lehmmoschee ● Relativ kurz gehaltene Fahrtstrecken von Ort zu Ort (nur 1 Tag von Sevaré nach Segou ca. 6 h, 400 km) ● Reiseleitung durch deutsch sprechenden schulz aktiv-Reiseleiter Boureima Sissoko
Aus aktuellem Anlaß: Am Abend des 26.11.11 erreichte uns die Meldung aus Timbuktu, dass die Stadt nunmehr von der Armee geprägt ist. Am 25.11.2011 wurden ein deutscher Tourist getötet und drei weitere entführt. Den Reisenden für die Weihnachts- und Februargruppen bieten wir eine Alternative (siehe bei Details) an. Die Entwicklung in der Sahara-Region verfolgen wir sehr aufmerksam und werden darauf entsprechend reagieren. (Frank Schulz 27.11.2011, 9 Uhr)
Die Reise ab 16.02.2012 beginnt so, wie eigentlich jede Reise nach Afrika beginnen sollte: mit afrikanischer Musik. Kein anderer Ort als Ségou bietet Mitte Februar hierfür die beste Vorraussetzung. Auf dem „Festival sur le Niger“ geben sowohl weltbekannte als auch in unseren Breiten noch unbekannte afrikanische Musiker einzigartige Konzerte. In einem speziell angelegten Festgelände mit Kunstausstellung, Verkaufs- und Infoständen und Freiluft-Restaurants treten die Künstler auf mehreren Bühnen auf. Allein dieses im Jahr 2012 zum achten Mal stattfindende Festival wäre eine Sonder-Reise wert...
Achtung: Aktueller, weiterer Reiseverlauf für die Tour ab 16.02.2012 siehe bei Details! Unsere Reise führt jedoch weiter. Noch die Musik im Ohr gelangen Sie nach Djenné, der "Schwesterstadt von Timbuktu". Sie fühlen sich um Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zurück versetzt, wandeln über den berühmten Montagsmarkt und durch abgelegene, mit zwei- bis dreistöckige Lehmbauten begrenzte Gassen, besuchen Gold- und Silberschmieden und hören den Kindern in den zahlreichen Koranschulen zu, die die Koranverse auswendig lernen. Der nächste Reiseabschnitt ist ein besonderer, denn Sie wandern an sieben Tagen, intensiver als bei anderen Mali-Reisen, von einem zum nächsten Dogondorf. Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen haben wir die schönsten Wanderabschnitte entlang der gesamten „Falaise de Bandiagara“ herausgepickt und zu einer Reise zusammengefasst. Neben den bekannten Orten suchen Sie dabei auch versteckt liegende und bisher nur wenig aufgesuchte und teils noch vollständig animistische Dörfer auf. Einige, weiter aus einander liegende Teilabschnitte werden mit dem begleitenden Geländebus bewältigt, welcher nicht nur Ihr Gepäck transportiert, sondern in dem auch eine Köchin samt Expeditionsküche mitreist. Somit können wir auch eine Mittagsmahlzeit schon einmal fertig zubereitet unter einem schattigen Mangobaum servieren. Desweiteren erreichen Sie Orte, die sowohl südwestlich (Teli, Nombori bis Höhe Sangha) als auch nördlich von Sangha (Ibi, die „Youga-Dörfer“ bis Bamba) liegen. Sie erleben das Dogonland in seiner ganzen Bandbreite und eine Reise, wie Sie derzeit noch kein zweiter deutschsprachiger Veranstalter anbietet. Ein zusätzlicher im Dogonland aufgewachsener Guide führt Sie zu verlassenen Tellemsiedlungen, zu mystischen Plätzen, zu einem Hogon, dem höchsten Priester der Dogon und zu zwei Schulen, die wir als Patenobjekt unterstützen. Hier ergeben sich tiefer gehende Gesprächsmöglichkeiten mit Schülern, Lehrern und teils sogar mit den Dorfältesten. Nachts schlafen Sie in geräumigen Kuppelzelten in Gehöften oder auf den luftigen Dächern der Herbergen oder an ausgewählten Naturplätzen. Je nördlicher Sie kommen, desto stärker spüren Sie die Einflüsse der Sahara. Über Sévaré führt eine Piste weiter in das sagen- und legendenumwobene Timbuktu. Auf der anschließenden erholsamen Fahrt auf dem Niger mit unserer Pinasse, ein mit nützlichen Zusatzkonstruktionen versehenes Boot, lässt Afrika aus einer anderen Perspektive erleben. Sie machen Halt in ganz einfachen Fischer-Siedlungen und Dörfern mit einzigartigen Lehmmoscheen. Kurz vor dem Reiseende kommen Sie wieder zum Ausgangspunkt dieser Reise zurueck: Sie kehren in Ségou in ein kleines Lokal ein, wo Sie bei typisch westafrikanischen Balafon- und Kora-Klängen Ihre Reise noch einmal Revue passieren lassen können.
Auf unseren Touren durch das Dogonland haben wir die Errichtung von Dorfschulen verfolgen können, die in der Regel von der Dorfgemeinschaft selbst getragen werden. In den letzten Jahren haben wir Schreibmaterial und kleine Geldspenden hinterlassen. Aus dieser kleinen, eher spontanen Hilfe haben wir 2007 zusammen mit dem „Dogon-Schulen e.V.“ ein langfristiges und nachhaltiges Projekt entstehen lassen. Neben der materiellen und finanziellen Unterstützung geht es uns vor allem um den Schutz und Erhalt der Traditionen der Dogon, einschließlich der Sprache und ihrer einmaligen Schnitz- und Lehmbaukunst. Wir wollen helfen, den außerordentlichen hohen Wert der Dogon-Kultur schätzen zu lernen, um aus dieser heraus gezielte Verdienst- und Lebensmöglichkeiten in ihren Heimatdörfern entwickeln zu können.
|
Leistungen
 |
 |
 |
Tourenprogramm lt. Ausschreibung ab/an Bamako |
 |
 |
3 Tage Bootsfahrt auf dem Niger mit einer speziell umgebauten und bequemen Pinasse (WC und Küche an Bord)
|
 |
 |
Alle Überlandfahrten mit jeweils den Straßenverhältnissen angepassten Fahrzeugen, entweder Kleinbus oder voll ausgerüsteten Geländefahrzeugen mit Campingküche |
 |
 |
7 Ü im Hotel mit DU/WC, 9 Ü in gestellten, geräumigen Kuppelzelten, am Heimreisetag 2 Zimmer mit DU/WC (abgestimmt auf Flugzeiten der Air France). |
 |
 |
6x Vollpension und 10x Halbpension |
 |
 |
Zusätzlicher lokaler Stadtführer in Djenné und Timbuktu |
 |
 |
Tageswanderungen im Dogonland entlang der gesamten Falaise in Begleitung eines 4x4 Fahrzeug inkl. Gepäcktransport und Mitfahrmöglichkeit; eigene(!) Expeditionsköchin und Begleitmannschaft, zusätzlicher Dogon-Guide. |
 |
 |
Einheimischer schulz aktiv-Reiseleiter, vorgesehen für Sondertour ab 16.02.2012: Boureima Sissoko mit sehr guten Deutsch- und weiteren afrikanischen Sprachkenntnissen |
 |
|
 |
 |
Teilnehmerzahl
Termine und Preise
| Reisecode MAL08 |
|
|
|
| von |
bis |
buchbar |
Preis in EUR |
Anfrage |
Buchung |
| 03.02.12 |
21.02.12 |
|
2.530,- |
|
|
| Diese Tour wurde abgsagt. |
| Reisecode MAL08 |
|
|
|
| von |
bis |
buchbar |
Preis in EUR |
Anfrage |
Buchung |
| 16.02.12 |
04.03.12 |
 |
2.430,- |
 |
|
| Achtung: Routenänderung! Alternativreise jetzt mit 3 Tage Festival (Fr, Sa und Abschlußkonzert am So) und Anschlußreise ins südliche Burkina Faso (siehe bei Details), die derzeit von 4 Teilnehmern zugesagt ist. Kurzfristige Zubuchung noch möglich!! I |
| 15.02.13 |
03.03.13 |
 |
2.480,- |
 |
 |
| Achtung: Festivaltermin 2013 noch nicht bestätigt. |
| |
 |
= buchbar |
|
 |
= nur noch wenig frei |
|
 |
= auf Anfrage |
|
| |
 |
= nicht mehr buchbar |
|
 |
= ausgebucht |
|
Nicht enthaltene Leistungen
 |
 |
 |
Bei Flugankunft zu anderen Zeiten als mit der Air France ist der Flughafentransfer nicht inkludiert und kostet pro Fahrt € 25,- (bei 1-4 Personen). |
 |
 |
Visum für Mali (€ 34,-) |
 |
 |
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke. |
 |
 |
Fotoerlaubnis |
 |
 |
Eintrittskarten für das "Festival sur le Niger": Donnerstag € 20,-; Freitag € 40,-, Samstag € 40,-; Sonntag € 30,- Gesamtticket € 100,- Achtung nur BARzahlung in Euro/CFA vor Ort möglich! (Die Reservierung der Eintrittskarten wird durch schulz aktiv reisen übernommen) |
 |
 |
Trinkgelder |
 |
|
 |
 |
Reiseleiter
 |
Ermäßigung |
 |
in EUR |
 |
 |
|
3% Frühbucher-Rabatt Fernreise |
|
auf den Grundpreis bei Buchung bis 6 Monate vor Reisebeginn |
|
|
 |
Zusätzliche Leistungen
|
Preis in EUR |
| Einzel-Zimmer- (und Einzelzelt-)Zuschlag |
260,- |
Downloads
Programmhinweise
 |
 |
 |
Fluginfo:
Diese Reise ist auf die Flugzeiten der Air France abgestimmt (täglich Direktflug D, CH oder A über Paris – Bamako).
Die Flugpreise der Air France liegen bei ca. € 560,- zzgl. ca. € 350,- Tax und Kerosinzuschläge (Stand März 2011).
Preiswertere Flüge mit anderen Airlines sind mit Zusatzkosten durch Übernachtung(en) und Extratransfers verbunden.
Gern suchen wir Ihnen den passenden Flug mit der Air France oder einer anderen Airline für Ihre Reise heraus.
|
 |
 |
Gegenwärtig ist ausschließlich eine Gelbfieberimpfung bei der Einreise Pflicht!! Die Impfung ist i.d.R. nur 10 Jahre gültig – Eine Auffrischung ist übrigens erst nach 10 Tagen voll wirksam. Es empfiehlt sich darüber hinaus die Standard-Impfungen - Tetanus, Diphtherie und Polio - zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Unbedingt empfehlenswert ist die so genannte Reise-Hepatitis-Impfung UND Malaria Prophylaxe. Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen.
Bitte lassen Sie alle Impfungen in den gelben, internationalen Impfpass eintragen - dieser ist unbedingt mit sich zu führen und an den Grenzen vorzulegen.
Für eine individuelle Gesundheitsberatung kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Auskünfte geben auch Gesundheitsämter und Tropeninstitute
|
 |
|
 |
 |
Generelle Hinweise
 |
 |
 |
Hinweis zur Sicherheit in Mali
Wir fühlen uns als Reiseveranstalter verpflichtet, Sie auf die aktuellen Reisewarnungen hinzuweisen...
- des Deutschen Auswärtigen Amtes
- des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten
- des Österreichischen Außenministeriums
Die Auslandsministerien Deutschlands, der Schweiz und Österreichs raten aus Gründen der Sicherheit von einer Reise nach Timbuktu ab.
Nach meinen persönlichen Mali-Aufenthalten im Februar 2010 und 2011 und nach nochmaliger Sondierung der gegebenen Situation hatten wir beschlossen, Timbuktu in unser Programm seit Herbst 2010 wieder zu inkludieren.
Persönlich war ich mit einer Gruppe im Februar 2011 zum wiederholtem Mal in Timbuktu.
Zur gegenwärtigen Situation (26.11.2011, 11 Uhr):
Noch ist es offiziell nicht bestätigt, aber die Informationen zu einer Entführung in Timbuktu mehren sich. Somit haben wir es mit einer Eskalation zu tun, die scheinbar auf Nachwirkungen der Ereignisse in Libyen zurück zu führen sind. Es wird auch von einem Todesfall eines deutschen Touristen gesprochen. Unsere sich gerade in Mali befindliche Gruppe ist derzeit wohlauf in Bamako, um am morgigen Abend planmäßig die Heimreise anzutreten.
Sollten sich die Nachrichten bestätigen, und davon ist zumindest mit einer Entführung auszugehen, dann werden wir auf unseren nächsten geplanten Reisen auf jeden Fall Timbuktu ausklammern müssen. Andererseits könnte dieser Vorfall und auch die Entführung zweier Franzosen in Hombori den entscheidenden Anstoß geben, endlich wirksame Gegenmaßnahmen seitens der malischen Armee zu ergreifen. Eine Beratung mit den Nachbarstaaten zu der neuerlichen (Libyen-)Entwicklung in der Sahararegion war für die nächsten Tagen geplant.
Frank Schulz, 26.11.2011
Am Abend des 26.11.11 erreichte uns die Meldung aus Timbuktu, dass die Stadt nunmehr von der Armee geprägt ist. Die Tötung eines deutschen Touristen und die Entführung drei weiterer Touristen wurde leider bestätigt. Den Reisenden für die geplante Weihnachtsgruppe werden wir in den nächsten Stunden ein Alternativprogramm zukommen lassen. Frank Schulz, 27.11.2011 9 Uhr |
 |
|
 |
 |
Anforderungen / Musikerliste
 |
 |
 |
Anforderungen Mali Wanderabschnitte
Bereitschaft, auf gewohnten Komfort zu verzichten und spontane Entscheidungen bzw. geringfügige Routenänderungen (bei gleichbleibenden Leistungen) zu akzeptieren. Gute Kondition für die Wanderungen (4 bis max. 18 km (an einem Tag Ausnahme mit 22 km) aufgeteilt in Etappen in den Früh- und Nachmittagstunden, jedoch oftmals im schattenlosen Gebiet - vereinzelte Bäume bieten Schatten. Trittsicherheit unbedingt erforderlich; Auf- und Abstiege (max. 220 Hm) auf teils loses Gestein und kurzzeitig steil, jedoch ohne Klettereinlagen (die Marktfrauen bewältigen dies mit Ihrer Ware auf dem Kopf, Baby auf dem Rücken und Sandalen...). Die Tages-Temperaturen schwanken zwischen 18 (morgens) bis 36°C (mittags), wobei es sich um relativ trockene Luft handelt und eher als sehr angenehm empfunden wird. Zur Mittagshitze immer Rast meist in schattiger Herberge oder unter einem Baum mit Getränkeversorgung. Das Gepäck wird durch das Begleitfahrzeug transportiert, welches auch für Mitfahrmöglichkeit zur Verfügung steht.
Vorangehender Gesundheitscheck zu empfehlen. Malaria, Gelbfieber und die auch in Deutschland üblichen Standardimpfungen Pflicht; Hepathitis sehr empfohlen. |
 |
 |
Rückblick auf ein fantastisches Festival 2008
Hier ein Überblick auf die 2008 in Ségou beteiligten Musiker:
Abdoulaye Diabaté,
Cheick Tidiane Seck,
Mangala Camara,
Madina Ndiaye,
Lumen (Portugal),
Bassékou Kouyaté,
Afel Bocoum,
Yoro Diallo,
Les Espoirs de Coronthie (Guinée)
und:
Salif Keita, der in unseren Breiten Bekannteste aus der aufgeführte Musikerliste: geboren 25.8.49 in Djoliba, Mali ist ein international anerkannter Sänger und Songschreiber afrikanischer Pop-Musik. Einzigartig macht ihn nicht nur sein Ruf als die „Goldene Stimme Afrikas“, sondern auch, dass er ein Albino ist und ein direkter Abkömmling des Gründers des Mali-Reiches, des Kriegerkönigs Sundiata Keïta (etwa 1240 n. Chr.).
Nach seiner Geburt verstieß und ächtete seine Familie Salif Keïta, denn man sah und sieht es in der Mandinka-Kultur als Zeichen drohenden Unglücks an, wenn ein Albino zur Welt kommt. 1967 verließ Keïta sein Zuhause in Djoliba und zog in die Hauptstadt Bamako, wo er sich einer sehr großen Musikgruppe namens Rail Band anschloss, die auch durch die Regierung gefördert wurde. 1973 schloss sich Salif der Gruppe Les Ambassadeurs an. Mitte der 1970er floh er mit seiner Band vor den politischen Unruhen in Mali nach Abidjan, Elfenbeinküste, und man änderte den Band-Namen in Les Ambassadeurs Internationales. Die Ambassadeurs Internationales erreichten internationales Ansehen, und 1977 erhielt Keïta eine Auszeichnung durch den Präsidenten von Guinea, Sékou Touré, dem er 1978 seine berühmte Hommage Mandjou widmete. (Quelle: wikipedia)
Abdoulaye Diabaté
Sänger, Tänzer, Erzähler und vor allem ein “Griot”. Geboren 1952 in der Region bei Ségou, Sohn des Vaters Baba Diabaté, welcher der Chef der Griot-Vereinigung Diabaté war und Sohn von Assita Dembele, eine große Bambara-Sängerin. Schon sehr zeitige Auftritte. 1994 als bester malischer Künstler ausgezeichnet. Vier Alben veröffentlicht. Seine Musik lässt keinen ruhig sitzen…
Bassékou Kouyaté, gehört zu den interessantesten Musikern Malis, spielt auf einer n`goni, einer der ältesten Lauteninstrumente Westafrikas. Vater und Brüder sind hervorragende und bekannte N´goni-Spieler. In Bamako war er "Mitstreiter" von Toumani Diabaté, veröffentlichte bahnbrechende Songhai-Alben und war Mitbegründer des Symmetric Orchestra. Wirkte an dem Ali Farka Touré-Album Savane mit und veröffentlichte im März 2007 sein erstes eigenes Album. Mit seiner Gruppe N´goni ba trat in 2007 eine Europa-Tournee an, und war im Juli beim tff Rudolstadt zu erleben: ein ruhiger, sehr einfacher Mann, während seine Musik "der lebende Beweis ist, dass der Blues aus der Gegend von Ségou kommt" (Taj Mahal). Dem ist wirklich so...
Afel Bocoum, geboren in Niafunké, jener Ort am Nigerufer am Rande der Sahara, der durch Ali Farka Touré berühmt wurde. Mitstreiter und wesentlich beeinflusst durch den im Mai 2006 verstorbenen Ali Farka Touré.
Cheick Tidiane Seck, ebenso ein bekannter Musiker. Mit anderen Worten, die beiden Abende am Freitag und Samstag waren Konzerte der Extraklasse. Logisch, dass die ganz "Großen" erst am Ende des Konzerts nach Mitternacht auftraten...
|
 |
 |
Mit Salif Keita holte sich das Festival 2008 einen der ganz Großen der Weltmusik zurück ins Heimatland. Und dass Salif nicht nur im Ausland bekannt ist, sondern auch im eigenen Land groß gefeiert wird, war in den Taxis und besonders dann in den Morgenstunden des dritten Tages zu spüren. Eigentlich sollte es 1 Uhr morgens in diese Endrunde starten, aber da hämmerte noch der alte Salif Keita-Wegbegleiter Cheick Tidiane Seck auf dem Synthesizer… Bis 3 Uhr morgens verließ keiner das vollgedrängte Gelände, dann sollte endlich Salif loslegen, verbeugte sich, trat ans Mikro… doch kein Ton. Nach 10 min Überbrückung war dies gelöst und Fünftausende sangen jeden, für uns eher schwer singbaren Song mit. Salif spielte seine einmalige Stimme aus und mit jeder Bewegung unterstrich er seinen Anspruch als Weltmusik-Guru.
Weitere Überraschungen gab es auch davor und danach: Habib Koité trat am ersten Abend unangekündigt auf und Bassekou Kouyaté wurde mit dem begehrten BBC-Award beglückt (er war 2007 auch beim tff in Rudolstadt dabei!). Die französische (?) Agentin von Salif Keita kämpfte bei seinem Auftritt um die Durchsetzung eines nicht angekündigten Aufnahme-Verbotes. Das schien auch für die an sich sehr professionell arbeitenden Veranstalter neu zu sein. Und so nahmen es viele Zuhörer und Ordnungshüter eher gelassen…
Kurz und gut: die vierte Auflage des Festivals hat Zuhörerrekord erreicht und die Musikerauswahl war so gut wie noch nie! Und wenn dann bei der anstehenden fünften Auflage 2009 die Technik 100% klappt (wurde uns vom Festivalchef versprochen!), dann dürfte diese Festival endgültig zum besten Musikfestival auf dem afrikanischen Kontinent aufgerückt sein!
|
 |
 |
Rückblick auf ein erneut grandioses Festival 2009
2009 war mit der fünften Auflage ein kleines Jubiläum und mittlerweile kein regionales Festival mehr. Was sich schon 2008 besonders mit dem Auftritt von Salif Keitas zeigte, setzte sich dieses Mal mit dem Jugendidol Coumba Gawlo (Senegal) fort: Das Ufergelände vor der Hauptbühne war voll, mehr Zuschauer geht einfach nicht… Musikalisch war es das eindeutig beste Festival, was bisher in den 5 Jahren geboten wurde. Die erstmals eingebundenen Fado-Gesänge der Portugiesen (Atlantita) trafen zwar nicht so den Geschmack der Einheimischen, dafür aber brillierten die Live-Auftritte von der aus dem Norden stammenden Haira Harby mit einer sagenhaften Lebendigkeit (die sich leider auf ihrer CD "Ya Rassoul" nicht widerspiegelt). Lebendig und irre schön ebenso die hierzulande eher unbekannte Adja Soumano, die sich anschickt, die (noch) als „Diva“ angekündigte Oumou Sangaré von ihrem Thron zu verdrängen. Ein genialer Part! Nunja, die anschließende Uralt-Frauen-Militärkapelle aus dem benachbarten Guinea („Amazones de Guinée“) bot die willkommene Gelegenheit, sich zu verdrücken und sich mit Getränken neu zu versorgen. Den Abschluß bot Oumar Koita, ein in Deutschland lebender Malier, aber immer wieder in Mali auftretender Reggae-Meister, dem es einfach Spaß macht und die Massen für sich einnahm. Auf der Bühne zeigte sich dann auch mal kurz Habib Koité…
Der zweite Abend mit Vieux Farka war ein Genuß, so gut hatte ich ihn noch nie spielen gehört. Auch seine Worte, das Wüstenfestival Essakane (bei Timbuktu, Anfang Januar) nicht sterben zu lassen, kamen gut an. Mamar Kassey aus dem Niger erwähnte immer wieder seine ehemaligen Lehrmeister aus Mali, nunja das darauffolgende Orginal mit Mamadou Diabaté stellte ihn in den Schatten. Mamadou brachte mit seiner Kora die Massen immer wieder in Höchstform… Das zum Fluß abfallende Ufergelände vor der Hauptbühne füllte sich mit immer mehr Jugendlichen, die ihren darauffolgenden Idol aus dem Senegal hören und sehen wollten: Coumba Gawlo. Die Stimmung drohte zu eskalieren, aber die Veranstalter hatten auch dies im Griff. Und dann, am Sonntag früh um 1 Uhr trat die große Sängerin aus Mali auf die Bühne, Oumou Sangaré…
Also, um es kurz zusammen zu fassen: Es war ein geniales Ereignis, auch für die Mitreisenden, die sich bisher noch nicht in malische Musik hinein gehört hatten. Wie heißt es in unserer Reisebeschreibung? „Noch die Musik im Ohr, führt die Reise weiter.. nach Djenné, ins Dogonland… und kehrt über Timbuktu zum Ausgangspunkt nach Ségou zurück“. Der Reise-Abschlußabend in einem Musikrestaurant in Ségou ruft die Erinnerung vom Reisebeginn noch einmal wach.
Ségou profitiert gewaltig von dem Festival, als Stadt an sich, aber auch als Keimzelle für das Neuaufleben alter Musik- und Lebenstraditionen. Ein Ségou-Aufenthalt lohnt daher auch außerhalb der Festivalzeit!
|
 |
 |
Auch das Festival 2010 war mit hervorragenden Künstlern besetzt!!
Folgende Künstler waren auf der die sechsten Festivalauflage dabei: Salif Keita, Habib Koité, Nahawa Doumbia, Baba Salah, Tinariwen, Sékouba Bambino, Samba Diallo, Mamou Sidibé, Baaba Maal (Senegal), Atongo Zimba (Ghana), Assan Kida, Check Tidiane Seck, Kassé Mady Diabaté, Super Biton |
 |
 |
Rückblick auf das 7. Festival 2011
Die Erwartungen waren wieder sehr hoch gesteckt, denn mit Oumar Koita, Amadou&Mariam, Ismael Lo und Oumou Sangaré waren wieder international bekannte Künstler engagiert. Erstmals begannen die Konzerte mit einem kostenfreien Mittwoch und endeten wie gewohnt am Sonntag abend mit einem sehr gut gelungenem rein malischen Konzertmix mit Sadio Kouyaté, Amadou&Mariam und Abdoulaye Diabaté.
Der Samstag abend war jedoch die wohl mißlungenste Aufführung seit Bestehen des Festivals. Obs an der siebenten Festivalauflage lag? Zum 20 Uhr-Beginn blieben die Ränge leer, denn keiner wollte so recht die Technikversuche der Gruppe aus Nigeria verfolgen. Nach 90 min spielte dann endlich Amity Méria, der Star aus dem Nachbarland Burkina Faso, auf, als Eröffnung recht gut. Es folgte der selbsternannte König „King Mensah“ aus Togo, der sich mehr zu seiner Band umdrehte, als sich dem Publikum zuwendete… Es klatschten dennoch erstaunlich viele Zuschauer, oder war es eher ein „Wegklatschen“? Anders als im Programm ausgeschrieben folgte Femi Kuti mit seiner guten Bläserband aus Nigeria. Allerdings nicht ganz passend zum Festival. Gleichzeitig fielen wie am Vortag die Temperaturen auf unerwartet niedrige Werte, Europäer und Einheimische froren, die nun zum zweiten Mal eingekauften Pausenüberbrücker konnten in den Umbauphasen die Stimmung zwar nach oben bringen, aber es hatte eher den Anschein von Marktschreiern… Oumar Koita, der zum Teil in Deutschland lebende Reggea-Meister, beendete die Konzertnacht so am Sonntag früh, wie sie hätte eigentlich den ganzen Abend hätte sein können…
Ismael Lo am Freitag abend war ne Messe, obwohl er seinen Africa-Song in fünffacher Länge spielte. Seine Stimme ist einfach einzigartig. Issa Bakayoko, hierzulande unbekannt, eröffnete davor den Abend durchaus passabel, Toumani Diabaté folgte als Dritter, jedoch nicht so überzeugend.
Zusammenfassend kann ich sagen: die 7. Festivalauflage war nicht so gelungen, das musikalische rückte in den Hintergrund, die Pausengestaltungen waren überlaut durch die Anheizversuche durch die DJs und irgendwie fehlte zum ersten Mal die Verbindung von den Organisatoren zu den Gästen. Die abendlichen Konzerte überließ man dem Selbstlauf… Gewachsen sind die Rahmenveranstaltungen um die Konzerte herum, so dass ein Besuch des Festivals dennoch interessant und beeindruckend war. Hoffen wir für die 8. Festivalauflage auf einen besseren Musikmix ohne den „Pausen-Marktschreiern“…
Februar 2011, Frank Schulz
|
 |
 |
2012: die aus unsere Sicht bisher beste Auswahl an Musikern: Salif Keita (!!!), Cheick Tidiane Seck, Meiway, Lokua Kanza, King Ayisoba, Habib Koita (!!), Bil Aka Kora, Rokia Traore, Oxmo Puccina, Abdoulaye Traore, Sauti Sol, Becaye Aw, Baba Sissoko, Heather Maxwell, Sousou & Maher Cissoko, Gundrin Holck, Pape Diouf, Kar Kar (!!), Super Biton, Nafi Diabaté, Babani Koné, Mah Kouyaté N°2 (!!), Tata Pound, Pawari, Dousou Koulibaly, Mamani Kouyaté, Ismael Wonder, Mylmo, Fati Niame Kouyaté, Soumisy, Saramba Kouyaté, Haira Harby (!), Balanzan, Koko Dembelé (!!), Nene Sourakassi, Yah Kouyaté (!)... |
 |
|
 |
 |
Weitere Informationen
 |
 |
 |
Literaturhinweise für Mali
- Ein wirklich in die Tiefe gehendes Buch zur Geschichte und zum Verständnis Malis: "Segu". Die Mauern aus Lehm. Von Maryse Condé (u.a. Fischer Taschenbuch Verlag)
- Eigentlich auch ein "Muß" für eine Mali/westafrikareise: Michael Obert "Regenzauber" - Auf dem Fluß der Götter. Gemeint ist der Niger, wo er von der Quelle bis zur Mündung unterwegs war... Ein sehr nah gehender Reisebericht von einer Tour erst vor wenigen Jahren. PS: Michale Obert war zu einer Lesung bei uns in der Dresdner "Reisekneipe" zu Gast, liegt nun auch schon über wieder 2 Jahre zurück, aber so, als sei es erst gestern wäre...
- "sahel-länder westafrikas" von Erika Därr (Hrsg.), Reise Know-How, komplett aktualisierte Auflage 2010 (ehemals "Westafrika Sahalländer"): Standardwerk für jeden Individualisten und organisiert Reisenden. Angegebene Preise hinken teilw. der Entwicklung hinter her, dafür andererseits viele Reise- und Landesinfos auf neustem Stand.
- "Ich war in Timbuktu" von Werner Legère. Die Geschichte von René Cailliés, welcher als erster Europäer Timbuktu betrat und lebend nach Europa zurückkehrte. Einige Lebensstationen während seiner Reise erleben Sie auf unseren Mali-Reisen, u.a. die beiden Wohnhäuser in Djenné und in Timbuktu. Das eher an die Jugend gerichtete Buch liest sich schnell und beinhaltet lange nicht so viel Hintergrundinfos wie "Segu", füllt dennoch die eine oder andere Wissenslücke.
- Architektur der Dogon Wolfgang Lauber, Verlag Prestel Sehr guter und vor allem informativer Bildband.
|
 |
 |
Unterstützung einer kleinen Dorfschule im Dogonland
Auf unseren Touren durch das Dogonland haben wir in den letzten Jahren die Errichtung von Dorfschulen verfolgen können. Oftmals handelt es sich dabei um durch die Dorfgemeinschaft getragene Schulen. 2006 konnten wir erleben, wie das ganze Dorf dem Lehrer ein Wohnhaus neben der Schule im abgelegen Dogondorf Tiogou aufbaute. Sein Gehalt wird durch die Schulgebühr eines jeden Kindes finanziert, was aber nicht jeder Dorfbewohner aufbringen kann. In den letzten Jahren haben wir Schreibmaterial, Hefte und kleine Geldspenden bei unseren Besuchen in der aus drei Räumen bestehenden Schule hinterlassen. Es ist nur eine kleine Hilfe, die mit Freude aufgenommen wurde.
Aus dieser bisher kleinen, eher spontanen Hilfe wollen wir ein langfristig und nachhaltig angelegtes Projekt werden lassen. Neben der materiellen und finanziellen Unterstützung geht es uns vor allem um die inhaltliche Unterstützung. Dies betrifft den Schutz und Erhalt der Traditionen der Dogon, einschließlich der Sprache, der Schnitz- und Lehmbaukunst. Die Kinder und Erwachsenen sollen den hohen Wert ihrer Kultur begreifen können und aus dieser heraus gezielte Verdienstmöglichkeiten in ihrem Heimatdorf entwickeln können. Wir suchten dabei die Zusammenarbeit mit dem "Dogon Schulen e.V." und mit der Hilfsorganisation „arche nova e.V“, um aus diesem Hilfsgedanken ein langfristig und nachhaltig angelegtes Projekt werden zu lassen. Mindestens einmal im Jahr werden wir das Dorf Tiogou selbst aufsuchen und uns ein Bild vom Geschehen vor Ort machen. Diese Reise fuehrt nach Tiogou (vorlaeufige Hilfe in Form von selbst mitgenommenen Schreibgeraeten, Buechern, Heften...) und zu einem neuen, in die Arbeit des Dogon-Schulen e.V. eingeordnetem Schulprojekt. schulz aktiv reisen spendete zu Weihnachten 2008 hierfuer 500,- Euro.
Ausfuehrliche Infos zu den Schulprojekten siehe www.dogon-schulen.de |
 |
|
 |
 |
Veranstalter
|
Reisekarte
Anspruch |
 |
FAQs

Häufig gestellte Fragen zu dieser Reise hier
Bearbeiter

Andrea Thronicke
Tel.: 0351 26625-27
Fax: 0351 26625-12
Zentrale: 0351 266255
Mail an Bearbeiter
Letzte Reiseaktualisierung am:
03.02.2012
|